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Kinder haften für ihre Eltern – im Pflegefall zahlen die Kinder

So unglaublich es klingt, aber im Pflegefall bittet der Staat erstmal die nächsten Verwandten zu Kasse. mehr »

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Private Pflegeversicherung – selbst für ältere Semester interessant

Der Einstieg in eine private Pflegezusatzversicherung lohnt sich selbst für 50- oder 60-jährige noch. Ein 55jähriger zahlt z. B. weniger als 50 €. Probieren Sie einfach mal unseren Online-Tarif-Rechner. mehr »

In Würde alt werden – und nicht alle Ersparnisse verlieren

Immer mehr Deutsche werden pflegebedürftig und viele können es nicht bezahlen. Im Pflegefall zahlt jeder Deutsche durchschnittlich 30.000 € aus eigener Tasche dazu. Die gesetzliche Absicherung reicht nicht aus. mehr »

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Pflegeversicherung: Professioneller Vergleich aller Testsieger

Vergleichen ist immer wichtig, besonders bei Versicherungen. Denn man bindet sich ja auf Jahre bzw. Jahrzehnte an einen Anbieter. Hier erstelle ich Ihnen einen Vergleich mit den Gewinnern des aktuellen Pflegeversicherung Test mehr »

Welche Pflegeversicherung ist am besten?

Mit einer Pflegezusatzversicherung sollte sich jeder für den Ernstfall im Alter absichern, doch Modelle gibt es viele. Welche Pflegeversicherung ist am besten?

Bekommt man trotz Hartz IV Pflegegeld?

Bekommen Arbeitslosengeld-II-Empfänger trotz Hartz IV Pflegegeld? Welche Ansprüche haben sie, wenn sie sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern – und was gilt es zu beachten? 

Zinslose Pflegedarlehen – für Angehörige sinnvoll?

Ein Großteil der Pflegebedürftigen in Deutschland wird von Angehörigen zu Hause betreut. Die haben Anspruch auf zinsfreie Pflegedarlehen, um Lohnausfälle ausgleichen zu können – doch machen selten davon gebrauch. Warum eigentlich?

Steigen Beiträge zur Pflegeversicherung weiter?

Mit der Pflegereform steigen ab 2017 die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,2 Prozent an. Die Bundesbank erwartet weitere Erhöhungen, die das Gesundheitsministerium jedoch bestreitet.

Pflegereform II: Bundestag beschließt Änderungen im Pflegegesetz

Seit Mittwoch ist es offiziell, der Bundestag hat das zweite Pflegestärkungsgesetz beschlossen. Damit sollen vor allem Demenzkranke mehr Leistungen erhalten. Doch die Pflegereform hat auch Kritiker.

Versicherer alarmieren: Deutsche sorgen zu wenig für private Vorsorge

Experten aus der Versicherungsbranche kritisieren, dass zu wenig Verbraucher sich zu einer privaten Pflegezusatzversicherung entschließen. Zwar seien die Abschlüsse in den vergangenen drei Jahren gestiegen, vor allem junge Menschen beschäftigen sich aber nach wie vor viel zu wenig mit dem Thema private Vorsorge. Dies führe in späteren Jahren unweigerlich zu einer klaffenden Finanzlücke, so die Versicherer.

Pflegefall in der Familie: Schützen Sie ihr Vermögen durch private Vorsorge

Mehr als ein Drittel aller Deutschen hat einen Pflegefall in der Familie oder rechnet in naher Zukunft damit, so eine Umfrage des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV). Oftmals werden die Pflegekosten nicht durch Rente, Privatvermögen und gesetzliche Pflegeversicherung der Betroffenen abgefedert. Dann zahlen die Familienmitglieder. Direkte Nachkommen müssen obendrein eventuell zusätzlichen Elternunterhalt zahlen. Die Lösung: der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung – am besten so früh wie möglich.

Diese Rechte haben Angehörige von Pflegebedürftigen gegenüber ihrem Arbeitgeber

Jeder dritte Deutsche hat Umfragen zufolge einen Pflegefall in seiner Familie, und drei Viertel der Befragten wollen sich künftig selbst um die pflegebedürftigen Angehörigen kümmern. Das ist nicht nur kosten- sondern auch zeitaufwändig. Für viele Berufstätige stellt sich dann deshalb die Frage: Welche Rechte habe ich gegenüber meinem Arbeitgeber, wenn ich meine Verwandten pflege?

Freistellung in Notfällen

Frage: Darf ich mich von meiner Arbeit freistellen lassen, wenn ein akuter Notfall vorliegt?

Antwort: Ja, bis zu zehn Tagen muss ihr Arbeitgeber Sie in Notfällen spontan freistellen, darf dafür aber auch einen Nachweis (Attest) verlangen, dass es tatsächlich einen Pflegefall in Ihrer Familie gibt, um den Sie sich kümmern.

Sechsmonatige Auszeit

Frage: Die Intensiv-Pflege meines Angehörigen beansprucht mich ganztägig. Habe ich Anspruch auf unbezahlten Urlaub?

Antwort: Ja, sie haben Anspruch auf bis zu sechs Monate unbezahlten Sonderurlaub bei vollem Kündigungsschutz, sollte Ihr Angehöriger Pflegestufe I oder höher besitzen. In größeren Betrieben (ab 15 Mitarbeiter) dürfen Sie zudem in Teilzeit arbeiten. In Betrieben ab 25 Mitarbeitern stehen Ihnen zudem 24 Monate sogenannte Familienpflegezeit zu. Sie arbeiten dabei mindestens 15 Stunden pro Woche und bekommen auch nur diese Stunden bezahlt. Die übrige Zeit können Sie zur Pflege aufwenden. Auch hierfür muss ihr Angehöriger mindestens Pflegestufe I besitzen.

Die sechsmonatige Auszeit wird ggf. mit der Familienpflegezeit verrechnet, d. h., sollten die sechs Monate Sonderurlaub für Sie nicht ausreichen, um sich um Ihrer Verwandten zu kümmern, können Sie weitere 18 Monate Familienpflegezeit direkt daran anschließen.

Beitragszahlung in die Rentenversicherung durch die Pflegekasse

Frage: Wenn ich unbezahlten Sonderurlaub nehmen, wer kommt dann für meine Rentenbeiträge auf?

Antwort: Als ehrenamtlicher Pfleger haben Sie Anspruch auf Zahlungen Ihrer Rentenbeiträge durch die Pflegekasse. Voraussetzung dafür ist, dass Sie mindestens 14 Stunden pro Woche für die Pflege Ihrer Angehörigen aufwenden. Die Höhe der Zahlung richtet sich danach, wie viele Stunde Sie Ihren Angehörigen pro Woche pflegen und welche Pflegestufe dieser besitzt. Berufstätige, die aufgrund der ehrenamtlichen Pflege ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können und denen dadurch Rentenbeiträge fehlen, sollen so entlastet werden. Anspruch haben demnach nur Menschen, die weniger als 30 Wochenstunden arbeiten und noch keine Altersrente beziehen.

Die Pflegereform: Was ändert sich, wie viel wird gezahlt?

Vor einigen Wochen hatten wir über eine Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung berichtet, das sogenannte Pflegestärkungsgesetz II. Insbesondere sollen Demenzkranke, die bisher nicht von der Pflegeversicherung profitieren, stärker unterstützt werden. Statt wie bislang drei wird es fünf Pflegestufen geben. Aufgrund vieler besorgter Mails unserer Leser, die angesichts der bevorstehenden Änderungen verunsichert sind, haben wir von pflegeversicherung-test.de nun die wichtigsten Details des neuen Pflegegesetzes zusammengetragen.

Pflege-Bahr lohnt sich häufig nicht, ungeförderte Tarife besser

Das Konzept des Pflege-Bahr klingt auf den ersten Blick verlockend: Wer sich zusätzlich privat pflegeversichert, erhält vom Staat bei bestimmten Tarifen 60 Euro im Jahr bezuschusst. Stiftung Warentest fand nun jedoch heraus: Der Pflege-Bahr lohnt sich nur selten, ungeförderte Tarife sind häufig die bessere Variante.